carolin wachter

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„Mittwochs habe ich Nähkurs“ In Berlin-Neukölln leben Migranten verschiedener Generationen und Herkunftsländer neben gebürtigen Berlinern und Zugezogenen. Um eine Arbeit über Migration in Berlin zu machen, möchte ich Migranten kennenlernen. Jeden Mittwoch treffen sich Frauen aus der Nachbarschaft zum Nähen. Das gemeinsame Tun läßt die Unterschiede von Herkunft und Lebensituationen in den Hintergrund treten. Alle haben das gleiche Ziel. Sie nähen Kleidung für sich und ihre Familie. Ich nehme an diesem Nähkurs teil. Mein Bild von den anderen Frauen verändert sich ständig. Ich lerne etwas von ihrer Kultur und ihrer Lebensituation kennen. Manche Dinge verstehe ich, andere nicht. Ich denke, den anderen Frauen geht es ähnlich. Die Installation im Rahmen der CAMP-Berlin Ausstellung setzt sich aus einer Videoarbeit, einer Soundarbeit und einem Kimonoschnittmuster zusammen. Die drei Fragmente spiegeln den Umgang mit dem Aufeinandertreffen von Kulturen eines Einzelnen und einer Gruppe wieder.
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